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captain fantasy 
Freund des Waldes
   

Dabei seit: 29.11.2008
Beiträge: 847
Herkunft: Alpen, jetze in saxony alive
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Leider scheint sich der Thread, in dem es in den letzten Tagen um den Tod ging, wieder in unzusammenhängende 1 und 0 aufgelöst zu haben. Oder wollte die Server-Festplatte nichts vom Tod hören? Der freie Platz wird jetzt halt zu was anderem transformiert.
Schade, denn ich fand das wirklich spannend, was ihr geschrieben habt. Ich selbst hatte gerade das 'Liebe Augustin'-Lied zitiert. Von dem Wiener, der im Suff zu den Toten in die Pestgrube geworfen wurde und von dort wieder zurück fand... . Wer das nicht kennt: hier mal der Text (Natürlich hieß es Mädl ist weg; Mensch, das ist doch klar
.)
Manchmal denke ich, dass den Hinterbliebenen der Abschied schwerer fällt, als den Gestorbenen. Immerhin sind ja die meisten Sterbenden bereit für den Tod; der bringt auch Erlösung.
In einer schweren Stunde hatte ich mal die Begegnung mit dem Tod. Manche würden es auch Vision nennen; wie auch immer. Ich habe ihn als sehr gerecht empfunden. Er meinte zu mir: "Es sei noch nicht Zeit für mich zu sterben. Aber wenn ich unbedingt wolle, wäre (für ihn) das schon machbar." So meine Versuche, mich daran zu erinnern.
Ich kann mich auch erinnern, als mein Bapa im Sterben lag. Um die 2 Wochen vor seinem Tod, erzählte er, dass der Tod gekommen sei, er ihn aber "verscheucht" habe. Als der Tod ihn dann doch mitgenommen hat, ging sein Leben unter diesen Bedingungen wohl nicht mehr weiter - keine Aussicht oder Hoffnung auf Heilung und Schmerzen, die das Morphium kaum zu überdecken vermochte.
Auch wenn ich mit Tränen in den Augen gerade daran zurück denke; Tod ist Transformation und sollte neutral bewertet werden. *erhol*
Nach dem Kontrolllesen ist wieder alles klar und gut bei mir. Phantastische Grüße
__________________ TRUST - Vertraue der Welt, der Menschheit und Dir - Es wird einmal der Lohn dafür kommen.
außerdem:
Es gibt mehr Dinge im Himmel und auf Erden, als sich unsere Schulweisheit träumen lassen mag. (Major, Twin Peaks)
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28.01.2010 23:29 |
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Aine 
Baumkriegerin
 

Dabei seit: 19.05.2004
Beiträge: 4.823
Herkunft: Hamburg Wohnort: County Leitrim, Irland
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Lieber Captain,
ich find' ja den neuen Titel des Threads etwas geschmacklos...
Nee, mal im Ernst, ich hatte eben meinen Meditationskurs hier und wir machten eine "Reise zum Fluss des Lebens"... *zu Frau Birke zwinker* Was ich daran wunderschön fand war, dass 3 von 4 Leuten danach sagten, sie hätten die Mündung des Flusses, da wo sich der Fluss mit dem großen Ozean verbindet, als ganz besonders schön, beruhigend und friedlich empfunden... Der 4te im Bunde hatte sich zwischendurch "aus dem Staub gemacht" und ist angeln gegangen.... Vermeidungskünstler, sag' ich da nur...
Ganz liebe Grüße und eine herzliche Umarmung von Aine
Ps: Geld ist angekommen...!
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Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von Aine am 29.01.2010 00:26.
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29.01.2010 00:23 |
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FrauBirke 
Freundin des Feuers


Dabei seit: 04.07.2006
Beiträge: 1.519
Herkunft: gebürtige Münchnerin, Wahlschleswig-Holsteinerin
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| Zitat: |
Original von Aine
Nee, mal im Ernst, ich hatte eben meinen Meditationskurs hier und wir machten eine "Reise zum Fluss des Lebens"... *zu Frau Birke zwinker* Was ich daran wunderschön fand war, dass 3 von 4 Leuten danach sagten, sie hätten die Mündung des Flusses, da wo sich der Fluss mit dem großen Ozean verbindet, als ganz besonders schön, beruhigend und friedlich empfunden... Der 4te im Bunde hatte sich zwischendurch "aus dem Staub gemacht" und ist angeln gegangen.... Vermeidungskünstler, sag' ich da nur...
Ganz liebe Grüße und eine herzliche Umarmung von Aine
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*lacht* ich kenn jemand der diese Reise auch mitmachen wollte und dann ganz was anderes gesehen hat.
Ich selber habe diese Reise bereist zweimal gemacht und beides Mal war der Übergang sehr schön. Beim zweiten Mal habe ich mit Delphinen egspielt und ich hatte nichtss o recht Lust ans Ufer zurück zukehren. Bei einem anderen hätte meine Lehrerin gesagt das klingt nach Todessehnsucht. bei mir ist es das aber sicher nicht. Es wär einfach ein schönes Gefühl zu wissen was danch passieren könnte, dass das Ende friedlich sein würde und das was danach passiert einfach eine schöne Erfahrung sein wird.
Ein anderes Mal machten wir eine "Übung" in der unerwartet Besuch vor der Tür stand. Mir war sofort klat dass der Toc damit gemeint war. Er klingelte, stand einfach da und begrüsste mich, ich meinte aber es wäre noch lange nicht Zeit, ich hätte noch Aufgaben zu erfüllen. Da grinste er und drehte sich um und ging.
Meine Oma ist ihm bevor sie verstarb auch zweimal begegnet. Zum erstebn Mal bei hirer Eilieiterschwangerschaft, beim zweiten Mal wurde sie im Krieg durch ein brennendes Häuserstück schwer am Kopf verletzt. Als sie mir davon erzählte meinte sie Augenzwinkernd, sie habe schon zwei Mal im Sterbezimmer einer Klinik gelegen, sei dem Tod aber jedesmal von der Schippe gesprungen weil sie noch keine Lust hatte zu sterben. Als jedoch mein Vater verstarb, vorher war ihr ältester Sohn verstorben; hiess sie den Tod willkommen ja sie sehnte ihn regelrecht herbei.
Lieben Gruss
Frau Birke
__________________ Wer liebt ist unangreifbar und angreifbar zur gleichen Zeit. Wer nicht liebt ist unangreifbar lebt aber nicht wirklich.
c) Rose von der Au
09.12.07
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29.01.2010 17:12 |
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Aine 
Baumkriegerin
 

Dabei seit: 19.05.2004
Beiträge: 4.823
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29.01.2010 21:04 |
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captain fantasy 
Freund des Waldes
   

Dabei seit: 29.11.2008
Beiträge: 847
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Themenstarter
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Hi Aine,
leider ist der andere Thread schon geschlossen. Also zitiere ich dich halt hier:
| Zitat: |
| Hallo liebe Tris, glücklicherweise nicht wirklich. Obwohl ich sozusagen "dem Tod sehr nahe war".... Also doch ein "Nah-Tod-Erlebnis"....? *zwinker* Nee nee.... Ich begegnete dem Tod auf einer meiner "Reisen"... Das Interessante an dieser Begegnung war aber, dass ich wirklich allergrößte Probleme hatte, mich von ihm "loszureißen" und in diese Wirklichkeit hier zurückzukehren. Ich war auf dieser Reise "so weit weg wie nie"... Und ich fühlte mich unglaulich leicht und "abgenabelt"... Puh... Das war schon sehr intensiv... |
Auch ich frage mich, wie das wohl war. Hast du da so eine Reise zum Fluss des Lebens gemacht, oder war das eine "körperliche Reise" nach zB Mexico? Denn auch in der Ferne, kann man so weit weg sein, wie noch nie
. Da begegnen einem wirklich manchmal seltsame Sachen, die schon spirituell anmuten, einem aber doch "zu fallen". Würd mich freuen, wenn du noch mehr von deinem Erlebnis erzählst; wenn du das auch willst, versteht sich. Du hast da einen interessierten Zuhörer gefunden ..
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außerdem:
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30.01.2010 00:17 |
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Maienfalke 
Kesselputzer

Dabei seit: 06.12.2007
Beiträge: 288
Herkunft: Gryffiswaldii
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Wie meinst Du das mit dem "spirituell anmuten, einem aber doch nur zufallen"?
__________________ Drei Dinge, die der Mensch ist:
Was Andere denken, dass er sei
Was er selbst denkt, dass er sei
Was er wirklich ist
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30.01.2010 09:55 |
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Aine 
Baumkriegerin
 

Dabei seit: 19.05.2004
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Hallo Captain,
nein, es war eine rein "unkörperliche" Reise....
Eine Trancereise... hmm.... Viel mehr gibt es dazu eigentlich kaum zu erzählen, bis auf das, was ich in der kleinen "Geschichte" schon schrieb... hmm.... Vielleicht höchstens noch, dass der Tod nicht jedem von uns in derselben Gestalt erscheint... Auf solchen Reisen... Aber, das ist wahrscheinlich eh klar....?! *lächel* Und nicht jeder reagiert so positiv auf ihn, wie ich es tat...
Meine Mutter hatte ein paar Monate zuvor ein Nah-Tod-Erlebnis gehabt... Und ich war in der Zeit bei ihr und war in Kontakt mit ihr, als sie die Entscheidung treffen musste, mit ihm zu gehen oder zurückzukommen... Komischerweise war ich in dem Moment ganz ruhig gewesen, obwohl es wirklich knapp war... Und ich sah sie leuchtend und wunderschön und glücklich vor mir stehen, während die Notärzte im Nebenzimmer mit dem Defibrilator an ihr rumwerkelten... Eine sehr unangenehme Situation, die einen eigentlich beängstigen müsste, wie ich erwartet hätte... Aber ich war ganz ruhig, betete und sprach mit ihr, oder diesem leuchtenden, wunderschönen Teil ihres Selbst... Und die Stimmung war irgendwie "heilig"... Ich glaube, seitdem hab' ich ein positives Verhältnis zu "Mister Tod"...
Liebe Grüße von Aine
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30.01.2010 13:29 |
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captain fantasy 
Freund des Waldes
   

Dabei seit: 29.11.2008
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| Zitat: |
Original von Maienfalke
Wie meinst Du das mit dem "spirituell anmuten, einem aber doch nur zufallen"? |
Ich meinte, dass sowas schon auch mal auf einer "körperlichen Reise" passieren kann, ohne dass eine "spirituelle Reise" geplant war. Die 'spirituelle Reise' wird dann zufällig angetreten; der Reisende ist bereit dafür und unerwartet fällt sie ihm/ihr auch zu.
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30.01.2010 14:42 |
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Maienfalke 
Kesselputzer

Dabei seit: 06.12.2007
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Okay, danke. So kann ich's nachvollziehen und voll und ganz zustimmen!
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31.01.2010 11:42 |
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captain fantasy 
Freund des Waldes
   

Dabei seit: 29.11.2008
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| Zitat: |
Original von FrauBirke
dafür liess ich mich von ihm in einer Karosse spazieren fahren, hat auch was denke ich
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Hallo Frau Birke, da mich das Thema sehr interessiert - würd ich mich freuen, wenn du noch mehr von deinem Erlebnis erzählst; wenn du das auch willst, versteht sich. Du hast da einen interessierten Zuhörer gefunden ..
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31.01.2010 20:37 |
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FrauBirke 
Freundin des Feuers


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ein grosser Teil meiner Ausbildung hatte natürlich immer wieder mit Begegnungen mit dem Tod zu tun. Um einem Klienten zu helfen mit den odft traumatsichen Erlbenissen umgehen zu können ist zu allerst einmal notwenig die noch nicht bearbeitete Trauer die wir oft in uns selber spüren zu bearbeiten.
Dies geschah mit Hilfe von so ähnlichen Reisen wie die zum Fluss des Lebens, die auch Teil meiner Ausbildung war. Anders wie bei sog. geführten
Reisen wo einem feste Dinge vorgegeben werden haben wir die Wahl zwischen verschiedene Dingen oder Ortern. Es ist uns (und später dem Klienten mit dem wir ähnliches durchführen um ihn an seine Intuition zu führen) überlassen wir dieser Ort und diese Begebenhait sind. Im Gegensatz zu geführten reisen sind wir selber in der Lage das was wir verändern wollen zu verändern.
Während solcher Reisen bin ich immer wieder dem Tod begegnet. Mal als Kutscher mal eben als Gast, aber niemals hatte er für mich etwas erschreckendes an sich. Er kam in gleicher Gestalt zu mir wie er Aine begenet ist und so wie meine Oma ihn beschrieb.
Wenn am Ende der Reise zum Fluss des Lebens der Fluss im Meer endet oder auch an anderer Stelle so ist dies ebenso mit dem Tod gleich zusetzen. Bei meiner zweiten Reise endete sie ja im Meer wo ich mit den Delphinen spielte. Dies hatte etwas so wunderbares und vor allen Dingen fiedliches aber auch spielerisches an sich dass ich mich nur schwer trennen konnte. Bei einem Klienten hätte ich vermutet dieser hätte Todessehnsucht, bei mir war es aber einfach das Wissen wie es einmal sein wird oder sein könnte. Da ich mich kurz zuvor von meinem Freund getrennt hatte war dies für mich einfach auch das symbolische Ende dieser Beziehung, sozusagen der "Tod" und ein Neubeginn.
Lieben Gruss
Frau Birke
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c) Rose von der Au
09.12.07
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31.01.2010 21:09 |
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